Hamburg, 16.12.2011. Der flächendeckende Start des Dialogorientierten Serviceverfahrens für die Hochschulzulassung wurde erneut verschoben. Damit wird nunmehr seit fast vier Jahren um das Verfahren zur Studienplatzvergabe gerangelt – auf dem Rücken der Bewerberinnen und Bewerber.
Diejenigen Hochschulen, die sich entschieden haben, für die Teilnahme am Dialogorientierten Serviceverfahren die Software der Datenlotsen einzusetzen, sind jedoch bestens gerüstet, um an dem nun vereinbarten Pilotbetrieb vollumfänglich teilzunehmen. Die entsprechenden „Prozesskettentests“ der Stiftung für Hochschulzulassung zur Überprüfung der Schnittstelle zwischen der Datenlotsen-Software CampusNet und dem zentralen Portal Hochschulstart.de Ende November sind erfolgreich verlaufen. Alle Entwicklungsarbeiten an der Schnittstelle liegen im Zeitplan, den die Datenlotsen im Sommer vorgestellt haben.
„Wir bedauern, dass die technischen Probleme an anderer Stelle nun lediglich einen eingeschränkten Pilotbetrieb ermöglichen“, sagt Stephan Sachse, geschäftsführender Gesellschafter der Datenlotsen. „Aus unserer Sicht ist dies ein erneuter Nachweis dafür, dass staatlich subventionierte IT-Infrastrukturdienstleistungen für Hochschulen nicht mehr geeignet sind, flexibel auf die heutigen Anforderungen an moderne IT-Systeme zu reagieren.“
Er ergänzt: „Wir werden jetzt wie geplant die bereits begonnenen Vorbereitungsarbeiten mit unseren Kunden für den nun beschlossenen Pilotbetrieb fortsetzen.“
Interessierte Hochschulen haben noch die Möglichkeit, sich den Datenlotsen-Kunden anzuschließen und die Lösung für die Teilnahme am Pilotbetrieb zum Wintersemester 2012/2013 einzusetzen.