Der CampusNet-Ansatz
CampusNet zeichnet sich durch einen einzigartigen Ansatz aus: Prüfungsordnungen, Lehrveranstaltungen und Prüfungen werden im Zusammenspiel miteinander und nicht losgelöst voneinander betrachtet. Die im System abgebildeten („modellierten“) Prüfungsordnungen bilden dabei den Kern aller Prozesse des akademischen Lebenszyklus' (Student Lifecycle).
Integrierte Betrachtung
Die Datenlotsen haben diesen Ansatz aus der Erkenntnis heraus entwickelt, dass die vielfältigen Abhängigkeiten der Prozesse des Student Lifecycle eine zentrale Datenhaltung und die Abbildung aller damit einhergehenden Prozesse auf einer Plattform erfordern. Mit der Umstellung auf die modularisierte Studienstruktur steigt erfahrungsgemäß die Komplexität zusätzlich an.
Mit CampusNet werden die bestehenden heterogenen IT-Insellösungen an Hochschulen in eine gemeinsame Datenbasis überführt. Im Ergebnis entfallen aufwendige und fehleranfällige Mehrfacheingaben von Daten. Bei der Planung von Studium und Lehre können fachbereichs- oder fakultätsübergreifende Abhängigkeiten berücksichtigt werden. Damit steigen die Effizienz der Verwaltung und der Mitwirkungsgrad der Teilorganisationen.
CampusNet hilft, Komplexität beherrschbar zu machen
• Schon bei der Bewerbung und Zulassung sorgt die Verknüpfung der Verwaltungsprozesse mit den in CampusNet modellierten Prüfungsordnungen dafür, dass sich Bewerber nur auf tatsächlich angebotene Studienfachkombinationen bewerben und auf eine gültige Prüfungsordnung eingeschrieben werden können.
• Die Prüfungsordnungen bilden zudem die Basis für die Veranstaltungsplanung. So wird sichergestellt, dass alle in den Prüfungsordnungen vorgeschriebenen Veranstaltungen angeboten werden. Dabei können auch Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Veranstaltung berücksichtigt werden.
• Bei der Anmeldung zu Lehrveranstaltungen werden die Studierenden anhand ihrer jeweiligen Prüfungsordnung mit einer individuellen und strukturierten Darstellung durch ihr Curriculum geführt. So wird gewährleistet, dass sie die in ihrer Prüfungsordnung geforderten Veranstaltungen belegen.
• Bei der Prüfungsverwaltung regeln die in der Prüfungsordnung und ihren Elementen modellierten Angaben, welche Leistungen im Einzelnen zu erbringen sind, wie sich Abschnitts- und Endbewertungen berechnen und welche Informationen in das Transcript of Records oder Diploma Supplement des Studierenden einfließen.
• Nicht zuletzt bildet die Prüfungsordnung die Grundlage für die Berechnung des eigenen Leistungsstandes, den die Studierenden stets aktuell im Webportal einsehen können.
Einfache Modellierung von Prüfungsordnungen
Die Prüfungsordnungen werden in CampusNet in einer Baumstruktur abgebildet. So ist es auch Mitarbeitern ohne fundierte IT-Kenntnisse möglich, Prüfungsordnungen zu modellieren und zu bearbeiten. Die Gliederung der Prüfungsordnungen kann dabei beliebig tief, zum Beispiel in Bereiche, Module oder Kurse, erfolgen. Kurse und Module sind beliebig kombinierbar.