Von der Studentenvision zur marktführenden
Campus-Management-Lösung
Die Ursprünge der Datenlotsen Informationssysteme GmbH reichen bis ins Jahr 1993 zurück: Der Jurastudent Stephan Sachse meldet beim Bezirksamt Hamburg-Eimsbüttel ein Gewerbe als Softwareentwickler an. Das erste Büro der STS Software befindet sich in seiner kleinen „Studentenbude". Die Freizeitbeschäftigung ist bald so erfolgreich, dass der junge Mann beschließt, sein unternehmerisches Engagement weiter auszubauen.
1999 erfolgt die Umfirmierung des schnell wachsenden Unternehmens in „Datenlotsen Informationssysteme GmbH" – ein Name, der die Philosophie des Unternehmens transportieren soll: Kunden durch die Untiefen der Informationstechnologie zu lotsen. Zu den Kunden der Datenlotsen Informationssysteme GmbH gehören bald auch erste Hochschulen.
Seit dem Jahr 2003 konzentriert sich das Unternehmen mit der selbst entwickelten Campus- Management-Lösung CampusNet auf den bis dato staatlich dominierten Hochschulmarkt. CampusNet ist das erste integrierte und prozessorientierte Campus-Management-System zur Unterstützung sämtlicher Verwaltungsbereiche einer Hochschule.
Die Universität Hamburg, mit der die Datenlotsen eine Entwicklungspartnerschaft verbindet, führt 2006 als erste Großuniversität CampusNet ein. Weitere etablierte Universitäten, darunter die Universitäten Mainz und Paderborn, entscheiden sich kurz darauf ebenfalls für die Lösung aus dem Hause Datenlotsen.
Im Jahr 2008 erwirbt Hamburg als erstes Bundesland eine Landeslizenz für die Einführung von CampusNet an allen öffentlichen Hochschulen. Im gleichen Jahr werden die Datenlotsen im Rahmen der Standortinitiative „Land der Ideen“ als „Ausgewählter Ort" ausgezeichnet.
Im Jahr 2009 beschäftigt das Unternehmen mehr als 80 Mitarbeiter und betreut Hochschulen und Universitäten im gesamten Bundesgebiet. Ganz im Zeichen ihres Leitmotivs „Für die Bildung der Zukunft“ entwickeln die Datenlotsen-Spezialisten kontinuierlich weitere Lösungen, z.B. das Campus Integration Framework und CampusNet Sharepoint.
Mit Blick auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung erweitern die Datenlotsen 2009 ihre Führungsebene: Nils-Joachim Bauer, langjähriger Weggefährte von Stephan Sachse, wird weiterer Geschäftsführer. Seitdem führen sie gemeinsam die Geschicke des Unternehmens.
Im Jahr 2010 werden die Datenlotsen international: Gemeinsam mit der Fachhochschule Hannover führt die Deutsche Hochschule Hefei in China CampusNet ein. Auch in Deutschland gewinnen die Datenlotsen neue Kunden, darunter die Hochschule Ruhr West, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) und die Merz Akademie.
Ende des Jahres 2010 entscheidet sich mit der Universität Leipzig eine weitere Großuniversität im Zuge eines Ausschreibungsverfahrens für die Einführung von CampusNet.
Zu Beginn des Jahres 2011 können die Datenlotsen weitere neue Kunden gewinnen: Mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und der Berufsakademie Hamburg entscheiden sich zwei Hochschulen für das neue Angebot "CampusNet as a Service", das auf die besonderen Bedürfnisse von Hochschulen mit weniger als 300 Studierenden ausgerichtet ist.
Im März stellen die Datenlotsen planmäßig die Schnittstelle zum "dialogorientierten Serviceverfahren für die Hochschulzulassung" fertig, das zum Wintersemester 2011 erstmals starten soll. Die Schnittstelle kann gemeinsam mit Hochschulen erfolgreich getestet werden. Im April verschiebt sich das Verfahren aufgrund von Schwierigkeiten bei der Anbindung von Hochschulen, die andere, ältere Systeme im Einsatz haben.