Verursacht Ihre komplexe IT-Infrastruktur zu viele manuelle Arbeitsschritte und hohe Kosten?

Mit dem Campus Integration Framework (CIF) werden Hochschulen in die Lage versetzt, ihre in der Regel historisch heterogen gewachsene IT-Infrastruktur flexibler zu gestalten. Verschiedene bereits zertifizierte Konnektoren und Adaptoren ermöglichen es, mit Campus Integration Framework sowohl vorhandene als auch neue Systeme und Fachverfahren, wie Campus-Management-, ERP-, oder HR-Software, E-Learning- oder Bibliothekssysteme in eine vereinheitlichte IT-Architektur auf einer Ebene zu integrieren. Mit CIF können in einer solchen Struktur individuelle Hochschulprozesse schnell und effizient angepasst und um weitere Anwendungen und Dienste ergänzt werden.

Einsatzbereiche

Das CIF ist datenbank- und plattformunabhängig und basiert auf offenen Standards, mit denen Sie Geschäftsprozesse gestalten, umsetzen und überwachen können – sowohl für Prozessorganisation als auch Prozessmanagement.

 

Integration von Campus Management- und ERP-Systemen

Eine typische IT-Anforderung an Hochschulen ist die Integration von Campus-Management-Systemen wie CampusNet® mit ERP-Systemen wie SAP. Stellt die Hochschule beispielsweise einen immatrikulierten Studierenden als wissenschaftlichen Mitarbeiter ein, wird in diesem Moment eine Datensynchronisation zwischen CampusNet®, in dem die Stammdaten der Studierenden verwaltet werden, und der Personalverwaltung der Hochschule in SAP notwendig. Mit dem Campus Integration Framework lässt sich dieser Geschäftsprozess einfach modellieren, ohne dass aufwändige Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen zwischen den einzelnen Systemen programmiert werden müssen.

Integration von Campus Management und E-Learning

Das CIF ermöglicht die Anbindung und Integration verschiedener E-Learning-Plattformen wie Moodle an das Campus-Management-System. So können den Lehrveranstaltungen in CampusNet® automatisch eigene Lernräume in den Learning-Management-Systemen der Hochschule zugeordnet werden. Benutzer, Rechte und Informationen werden dabei zwischen den Systemen abgeglichen. Meldet sich ein Studierender zu einer Lehrveranstaltung an, wird er automatisch auch im entsprechenden Learning-Management-System angemeldet. Studierende und Lehrende können so direkt aus CampusNet® die Lernräume zu ihren Veranstaltungen aufrufen, ohne sich erneut im LMS anmelden zu müssen. Werden auch Noten im LMS veröffentlicht, werden diese automatisch in das Campus-Management-System übertragen.


Technologie

Um mit dem Campus Integration Framework Anwendungen zu integrieren, ist kein Programmieraufwand notwendig. Das CIF arbeitet codefrei und bietet eine grafische Konfigurationsoberfläche, die eine schnelle und einfache Integration ermöglicht. Aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit setzt das CIF neue Standards hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit. Außerdem minimiert es den Aufwand für Schulungen.

Während Sie die Geschäftsprozesse Ihrer Hochschule entwickeln, die Sie abbilden möchten, bietet das Integrationswerkzeug einen einfachen Prozess-Emulator. Mit diesem bewegen Sie sich durch den modellierten Flow, um die Ergebnisse Ihres Prozesses zu betrachten. Sie können die Integrationsschritte zur Laufzeit protokollieren und die Leistungen des Integrationssystems überwachen. Eine Cockpit-Ansicht liefert Informationen über Latenz, Umfang, Fehlerquoten und andere wichtige Parameter.

Technische Details >

Plattformen

Windows, Linux, IBM i, Sun, HP

Datenbanken

Oracle, MS SQL, DB2, DB2/400, Informix, Pervasive, ODBC

Standards

HTTP/S, FTP, POP3, IMAP, MAPI, SMTP, SNMP, Directory Services (LDAP), WebServices (WSDL), SOAP, XML, TXT, IDOC, RFC

Middleware

WebSphere MQ, MSMQ, JMS, WebLogic, JBOSS, Sun

Component Framework

.NET, Java, CampusNet®

Paradigmen

SOA, Loosly Coupled, Event Driven, Task Driven, Long Transaction

Front End

GUI, HTML, WML, XSLT, Mobile